Zulassungszahlen...oder "wo soll das noch hinführen" - eine freie Diskussion

JörgH-67
462 Neuzulassungen im August, ein Minus von 42 % gegenüber August 2018... läuft Augen rollen

Ich frage mich warum da keine Alarmglocken bimmeln, und warum man nicht eiligst gegensteuert, so rentiert sich die Marke am deutschen Markt nicht mehr, da ist es für die Konzernmutter billiger diesen Markt aufzugeben.
ChristianW-79
Dagegen ist ja Porsche, Lexus, Tesla oder Jaguar ein reines Massenprodukt.
MichaelC-76
Das liegt aktuell daran, dass der Hersteller nicht rechtzeitig liefern kann. Viele Händler haben nicht genügend Fahrzeuge auf Lager.
JörgH-67
389 Fahrzeuge im September 2019, minus 37,3 % gegenüber dem Vorjahr
JörgH-67
372 Fahrzeuge im Oktober, minus 35,4 % gegenüber dem Vorjahr

kumuliert hat man bis jetzt 25 % weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahr
JörgH-67
418 Fahrzeuge im November, minus 13,5 % zum Vorjahr, derzeit hat man 24,2 % weniger Fahrzeuge verkauft als 2018
ChrisF-68
Tesla wieder über 400% crazy
JanK-81
Damit hat Tesla fast doppelt so viele Neuzulassungen wie Subaru... crazy

Bei den Japanern sieht es im Allgemeinen nicht rosig aus.
PhilippM-82
Bin absolut kein Tesla Fan, aber wenn ich aktuell zwischen einem Subaru und einem Tesla "Neuwagen" entscheiden müsste, wurde ich ziemlich sicher auch den Tesla wählen... nixwieweg
ChristianW-79
Hallo

Zitat:
Bin absolut kein Tesla Fan, aber wenn ich aktuell zwischen einem Subaru und einem Tesla "Neuwagen" entscheiden müsste, wurde ich ziemlich sicher auch den Tesla wählen...


Nur das man hier für das was man für einen Mittelklasse Subi bezahlt keinen Tesla kaufen kann ...


Gruß
Christian
JörgH-67
https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitte...html?nn=2562684

Zitat:
Flensburg, 6. Januar 2020. 283.380 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im letzten Monat des alten Jahres neu zugelassen, +19,5 Prozent mehr als im Dezember 2018. In der Jahresbilanz stehen somit insgesamt 3,6 Millionen Neuwagen, das sind +5,0 Prozent mehr als 2018.

Im Jahr 2019 wurden 65,5 Prozent (+8,1 %) der Neuwagen gewerblich und 34,5 Prozent (-0,4 %) privat zugelassen. Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf waren weiterhin Grau (30,3 %) und Schwarz (24,8 %). Der Anteil der weißen Autos lag ebenfalls auf Vorjahresniveau (20,6 %).

Bei fast allen deutschen Marken zeigte sich in der Neuzulassungsbilanz 2019 ein positives Vorzeichen. Ein Plus im zweistelligen Bereich wies die Neuzulassungsstatistik für Smart (+19,6 %) und Ford (+10,9 %) auf. Ebenfalls mit einem positiven Vorzeichen schließen die Jahresbilanz Porsche (+9,5 %), Mercedes (+6,3 %), BMW (+5,4 %), Audi (+4,7 %) und VW (+3,7 %) ab. Bei den Marken Mini (-0,9 %) und Opel (-5,3 %) zeigte sich das Jahr 2019 hingegen rückläufig. Mit einem Anteil von 18,5 Prozent war VW weiterhin anteilsstärkste Marke.

Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus. Einen dreistelligen Zuwachs konnte die Marke Tesla mit +462,3 Prozent in der Neuzulassungsstatistik verzeichnen. Während Lexus (+29,7 %), Ssangyong (+17,8 %), Volvo (+17,5 %), Seat (+13,9 %), Hyundai (+12,7 %) und Dacia (+11,6 %) ebenfalls deutliche Zuwächse aufwiesen, zeigten sich bei Alfa Romeo und DS (jeweils -23,7 %), Nissan (-21,6 %), Subaru (-19,5 %) sowie Honda (-16,2 %) Rückgänge im zweistelligen Bereich. Den größten Neuzulassungsanteil bei den Importmarken behauptete weiterhin Skoda (5,8 %), gefolgt von Seat (3,8 %) sowie Renault und Hyundai (jeweils 3,6 %).

Mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen entfielen auf die Segmente SUVs (21,1 %), Kompaktklasse (20,5 %), Kleinwagen (13,5 %). Die deutlichsten Zuwächse verzeichneten die SUVs mit +21,0 Prozent und die Geländewagen mit +20,3 Prozent.

Der Anteil benzinbetriebener Pkw (59,2 %) lag leicht unter dem Vorjahresniveau (62,4 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw wies in der Jahresbilanz 32,0 Prozent (Vorjahr: 32,3 %) auf. Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2019 fast ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Fahrzeuge mit Hybridantrieb (239.250/+83,7 %) lagen bei einem Anteil von 6,6 Prozent, darunter die Plug-in-Hybride (45.348/+44,2 %) bei einem Anteil von 1,3 Prozent. Elektro-Pkw (63.281/+75,5 %) konnten einen Anteil von 1,8 Prozent ausweisen. Erdgasbetriebene Pkw (7.623/-29,4 %) und flüssiggasangetriebene Pkw (7.256/+55,6 %) waren mit einem Anteil von je 0,3 Prozent vertreten.


Ein Wachstumsmarkt wie zugeschnitten für Subaru, und die versauen es vermöbel

Da haben die Händler wohl alles zugelassen was auf dem Parkplatz stand
634 Neuzulassungen im Dezember, ein Plus von 66,8 % gegenüber 2018.
Insgesamt wurden 5868 Fahrzeuge homöopathisch verteilt in Deutschland, ein Minus von 19,5 % gegenüber 2018, immer noch ein Marktanteil von 0,2 %
JörgH-67
der Januar beginnt vortrefflich, mit einem Minus von 53,9 % und genau 372 Neuzulassungen
JörgH-67
und das Jahr 2019 mal nach Modellen

33 Sonstige hat Subaru Friedberg zugelassen, wäre mal interessant zu sehen was das denn so gewesen ist

83 STI

176 BRZ, ich sehe bei diesen Absatzzahlen absolut keinen Nachfolger am Horizont

268 Levorg; tja mit nur einem Micker-Motor und CVT lockt man keine Kombi-Käufer an

423 Impreza

961 Outback

1932 XV

1992 Forester

Subaru hat einfach nur Glück das sie die hochpreisigen Fahrzeuge besser verkaufen als die Brot- und Butterkarren sowie das Spass-Segment. Ist doch irgendwie merkwürdig das Subaru in Deutschland ebensoviele Outback verkauft wie Impreza, Levorg, STI und BRZ zusammen.

Und jetzt überlegt mal wieviele Karren man wohl mehr verkaufen könnte wenn der Kunde zwischen mehr als einer Motorisierung und einem Getriebe wählen könnte...
JörgH-67
Im Gesamtmarkt wurden im Februar 10,8 % weniger Fahrzeuge zugelassen als im Januar.

Subaru hat im Februar 2020 genau 449 Fahrzeuge zugelassen, das sind 17,9 % weniger als im Februar 2019.
JörgH-67
oha, Kehrtwende bei Subaru? Gegen den Markttrend, die Zulassungen im März 2020 brechen um 37,7 Prozent ein gegenüber 2019, schafft Subaru ein Plus bei den Zulassungen im März 2020 im Vergleich zum März 2019, satte 522 Fahrzeuge wurden neu zugelassen.

Es würde mich wundern wenn Subaru in 2020 mehr als 4000 Karren in Deutschland verkauft.
RalfPeterB-80
Es wurde ja schon oft kolportiert, dass Subaru aus Europa verschwinden könnte. Hoffentlich nehmen sie sich kein Beispiel an Nissan:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen...1PbRciYM0ud-ap2
https://www.inside-digital.de/news/nissa...kzug-aus-europa
JörgH-67
ich habe da so meine Theorie: bei Nissan ist es ja das Werk selber das hier in Deutschland aktiv ist. Durch den Zusammenschluss von Nissan und Renault hat man überschneidende Modellpaletten.

Im Gegensatz dazu Subaru: Subaru ist ja gar nicht selber aktiv in Deutschland oder Europa. Das sind alles Importeure wie Emil Frey denen die Japaner einfach nur kontingentweise Karren verkaufen ohne was mit der Verwaltung etc zu tun zu haben.

Solange Japan der Meinung ist das dieses Geschäft lukrativ sei wird es wohl Subaru geben. Wir haben ja schon mitbekommen das die Japaner einfach nicht bereit sind gewisse Motoren auf die verschärften Umweltnormen anzupassen, und Emil Frey auch nicht willens ist da Geld reinzustecken.

Emil Frey bekommt, für mein Dafürhalten, die "zweite Wahl" die in Japan vom Band fällt und nicht in Amiland oder Fernost oder Australien verkauft werden kann.
JörgH-67
Corona hat im April voll durchgeschlagen; der Gesamtmarkt ist im Vergleich zu 2019 um 61,1 % eingebrochen. Da hat sich Subaru mit einem Rückgang von nur 47,7 % ja noch ganz wacker geschlagen (zwei Marken, Lexus und DS, verzeichnen als einzige sogar mehr Zulassungen im April 2020 als 2019 aber die verkaufen eh nix sondern verteilen eher homöopathische Dosen). Subaru hat 260 Fahrzeuge unters Volk gebracht.
RonnyS-77
Eventuell bringt 2021 Hoffnung für die Zulassungszahlen wenn eventuell der neue STI mit ordentlich Power kommt, aber bestimmt gibt es den in Deutschland wieder nicht und wenn doch dann für unerschwingliche Wucherpreise..... Mal schaun......

400PS STI
JörgH-67
ziemlich unwahrscheinlich das Subaru einen Motor entwickeln kann/will der die Euro 7 Abgasnorm erfüllen kann. Toyota vielleicht, das wird dann allerdings kein Boxermotor sein, von daher glaube ich nicht an einen neuen STI in Deutschland, nie mehr.