Flensburg, 6. Januar 2020. 283.380 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im letzten Monat des alten Jahres neu zugelassen, +19,5 Prozent mehr als im Dezember 2018. In der Jahresbilanz stehen somit insgesamt 3,6 Millionen Neuwagen, das sind +5,0 Prozent mehr als 2018.
Im Jahr 2019 wurden 65,5 Prozent (+8,1 %) der Neuwagen gewerblich und 34,5 Prozent (-0,4 %) privat zugelassen. Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf waren weiterhin Grau (30,3 %) und Schwarz (24,8 %). Der Anteil der weißen Autos lag ebenfalls auf Vorjahresniveau (20,6 %).
Bei fast allen deutschen Marken zeigte sich in der Neuzulassungsbilanz 2019 ein positives Vorzeichen. Ein Plus im zweistelligen Bereich wies die Neuzulassungsstatistik für Smart (+19,6 %) und Ford (+10,9 %) auf. Ebenfalls mit einem positiven Vorzeichen schließen die Jahresbilanz Porsche (+9,5 %), Mercedes (+6,3 %), BMW (+5,4 %), Audi (+4,7 %) und VW (+3,7 %) ab. Bei den Marken Mini (-0,9 %) und Opel (-5,3 %) zeigte sich das Jahr 2019 hingegen rückläufig. Mit einem Anteil von 18,5 Prozent war VW weiterhin anteilsstärkste Marke.
Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus. Einen dreistelligen Zuwachs konnte die Marke Tesla mit +462,3 Prozent in der Neuzulassungsstatistik verzeichnen. Während Lexus (+29,7 %), Ssangyong (+17,8 %), Volvo (+17,5 %), Seat (+13,9 %), Hyundai (+12,7 %) und Dacia (+11,6 %) ebenfalls deutliche Zuwächse aufwiesen, zeigten sich bei Alfa Romeo und DS (jeweils -23,7 %), Nissan (-21,6 %), Subaru (-19,5 %) sowie Honda (-16,2 %) Rückgänge im zweistelligen Bereich. Den größten Neuzulassungsanteil bei den Importmarken behauptete weiterhin Skoda (5,8 %), gefolgt von Seat (3,8 %) sowie Renault und Hyundai (jeweils 3,6 %).
Mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen entfielen auf die Segmente SUVs (21,1 %), Kompaktklasse (20,5 %), Kleinwagen (13,5 %). Die deutlichsten Zuwächse verzeichneten die SUVs mit +21,0 Prozent und die Geländewagen mit +20,3 Prozent.
Der Anteil benzinbetriebener Pkw (59,2 %) lag leicht unter dem Vorjahresniveau (62,4 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw wies in der Jahresbilanz 32,0 Prozent (Vorjahr: 32,3 %) auf. Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2019 fast ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Fahrzeuge mit Hybridantrieb (239.250/+83,7 %) lagen bei einem Anteil von 6,6 Prozent, darunter die Plug-in-Hybride (45.348/+44,2 %) bei einem Anteil von 1,3 Prozent. Elektro-Pkw (63.281/+75,5 %) konnten einen Anteil von 1,8 Prozent ausweisen. Erdgasbetriebene Pkw (7.623/-29,4 %) und flüssiggasangetriebene Pkw (7.256/+55,6 %) waren mit einem Anteil von je 0,3 Prozent vertreten. |