JörgH-67
Der japanische Autobauer Honda Motor steigt angesichts der verschlechterten Geschäftslage aus der Formel 1 aus. Das gab Honda-Präsident Takeo Fukui bekannt. Sein Unternehmen werde sich angesichts der weiterhin wachsenden Unsicherheit über die Lage der Weltwirtschaft zum Ende dieses Jahres aus dem kostspieligen Rennsport zurückziehen. "Es war eine sehr schwierige Entscheidung", sagte Fukui. Damit ist Toyota der einzige japanische Autokonzern, der noch in der Formel 1 ist.
Toyota sind die nächsten, spätestens nach der kommenden Saison...ich vermute aber, die treten gar nicht mehr an 2009.
Tokio (AP) Die weltweite Krise der Automobilindustrie hat jetzt auch die Formel 1 erreicht. Der japanische Autokonzern Honda zieht sich im kommenden Jahr aus dem kostspieligen Renngeschäft zurück und will das Team verkaufen, wie Vorstandschef Takeo Fukui am Freitag in Tokio mitteilte. «Das ist ein Weckruf», sagte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone dem Sender Sky News. Er machte auch die Rennställe selbst für die ständig steigenden Kosten im Autorennsport verantwortlich. Möglicherweise gehen in der nächsten Saison nur 18 Wagen an den Start.
Fukui entschuldigte sich bei den fast 700 Mitarbeitern und den Fans des Rennstalls und bat um Verständnis. Das Unternehmen wolle sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren, sagte Fukui. Der von der amerikanischen Finanz- und Kreditmarktkrise ausgelöste weltweite Abschwung der Automobilnachfrage sei der Hauptgrund für die Entscheidung, sich vom Motorsport-Engagement zu trennen. «Die Nachfrage begann im November nachzulassen und wir können noch kein Licht am Ende des Tunnels erkennen.» Am Donnerstag hatte Honda schon Entlassungen in Großbritannien und Japan wegen des sinkenden Absatzes angekündigt.
Nun würden Gespräche mit den Partnern begonnen, die auch den Verkauf des Teams zum Ziel hätten, erklärte Fukui. Schon zu Beginn der Saison 2008 hatte sich das von Honda unterstützte japanische Team Super Aguri aus der Formel 1 zurückgezogen.
Ecclestone äußerte nach der Erklärung von Honda deutliche Kritik an den Rennställen und ihrem Management. Diese würden viel zu viel Geld ausgeben. «Das Problem ist, dass die Teams im Prinzip von Technikern geführt werden, die besser zu Hause säßen und mit ihrer PlayStation spielen sollten, statt ein Vermögen auszugeben, um Rennen zu gewinnen.»
Das Honda-Team hat ein Budget von rund 295 Millionen Dollar (232 Millionen Euro) und wurde damit in dieser Saison vorletzter in der Konstrukteurswertung. Der Präsident des Weltautomobilverbandes (FIA), Max Mosley, hatte schon zuvor erklärt, dass die Kosten der Formel 1, die sich 2008 auf 1,6 Milliarden Dollar (1,26 Milliarden Euro) beliefen, als «nicht nachhaltig» beschrieben. Der Rückzug von Honda aus der Formel 1 habe dies nur bestätigt, erklärte die FIA. Die weltweite Wirtschaftskrise habe eine ohnehin kritische Situation nur noch verschärft.
Die Saison 2009 beginnt am 29. März in Australien.
Und Audi scheint auch seinen Einsatz zu verringern...
Audi bestätigt ALMS-Ausstieg
Audi Motorsport hat offiziell seinen Ausstieg aus der American Le Mans Series (ALMS) zur kommenden Saison bestätigt. Bereits am Pressetag der Essen Motorshow hatte Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich den Abschied angedeutet.
"Uns ist der Rückzug schwergefallen", so Ullrich. "Seit der Saison 2000 hat Audi neun Mal in Folge den Titel in der LMP1-Wertung gewonnen. In der abgelaufenen Saison hat unsere Marke mit sieben Siegen in elf Läufen das Geschehen dominiert."
Die amerikanischen Rennsport-Fans werden 2009 dennoch in den Genuss einer Premiere kommen: Der völlig neu entwickelte Sport-Prototyp Audi R15 TDI soll sein Renndebüt am 21. März 2009 beim 12-Stunden-Rennen in Sebring in Florida haben.
Die Konzentration in Audis Motorsport-Saison 2009 gilt den 24 Stunden von Le Mans, die ebenfalls mit dem R15 TDI bestritten werden, und der DTM. Als neues Standbein hat Audi zusätzlich den R8 LMS für Kundensport-Einsätze in der GT3-Klasse entwickelt.
Toyota sind die nächsten, spätestens nach der kommenden Saison...ich vermute aber, die treten gar nicht mehr an 2009.
Tokio (AP) Die weltweite Krise der Automobilindustrie hat jetzt auch die Formel 1 erreicht. Der japanische Autokonzern Honda zieht sich im kommenden Jahr aus dem kostspieligen Renngeschäft zurück und will das Team verkaufen, wie Vorstandschef Takeo Fukui am Freitag in Tokio mitteilte. «Das ist ein Weckruf», sagte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone dem Sender Sky News. Er machte auch die Rennställe selbst für die ständig steigenden Kosten im Autorennsport verantwortlich. Möglicherweise gehen in der nächsten Saison nur 18 Wagen an den Start.
Fukui entschuldigte sich bei den fast 700 Mitarbeitern und den Fans des Rennstalls und bat um Verständnis. Das Unternehmen wolle sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren, sagte Fukui. Der von der amerikanischen Finanz- und Kreditmarktkrise ausgelöste weltweite Abschwung der Automobilnachfrage sei der Hauptgrund für die Entscheidung, sich vom Motorsport-Engagement zu trennen. «Die Nachfrage begann im November nachzulassen und wir können noch kein Licht am Ende des Tunnels erkennen.» Am Donnerstag hatte Honda schon Entlassungen in Großbritannien und Japan wegen des sinkenden Absatzes angekündigt.
Nun würden Gespräche mit den Partnern begonnen, die auch den Verkauf des Teams zum Ziel hätten, erklärte Fukui. Schon zu Beginn der Saison 2008 hatte sich das von Honda unterstützte japanische Team Super Aguri aus der Formel 1 zurückgezogen.
Ecclestone äußerte nach der Erklärung von Honda deutliche Kritik an den Rennställen und ihrem Management. Diese würden viel zu viel Geld ausgeben. «Das Problem ist, dass die Teams im Prinzip von Technikern geführt werden, die besser zu Hause säßen und mit ihrer PlayStation spielen sollten, statt ein Vermögen auszugeben, um Rennen zu gewinnen.»
Das Honda-Team hat ein Budget von rund 295 Millionen Dollar (232 Millionen Euro) und wurde damit in dieser Saison vorletzter in der Konstrukteurswertung. Der Präsident des Weltautomobilverbandes (FIA), Max Mosley, hatte schon zuvor erklärt, dass die Kosten der Formel 1, die sich 2008 auf 1,6 Milliarden Dollar (1,26 Milliarden Euro) beliefen, als «nicht nachhaltig» beschrieben. Der Rückzug von Honda aus der Formel 1 habe dies nur bestätigt, erklärte die FIA. Die weltweite Wirtschaftskrise habe eine ohnehin kritische Situation nur noch verschärft.
Die Saison 2009 beginnt am 29. März in Australien.
Und Audi scheint auch seinen Einsatz zu verringern...
Audi bestätigt ALMS-Ausstieg
Audi Motorsport hat offiziell seinen Ausstieg aus der American Le Mans Series (ALMS) zur kommenden Saison bestätigt. Bereits am Pressetag der Essen Motorshow hatte Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich den Abschied angedeutet.
"Uns ist der Rückzug schwergefallen", so Ullrich. "Seit der Saison 2000 hat Audi neun Mal in Folge den Titel in der LMP1-Wertung gewonnen. In der abgelaufenen Saison hat unsere Marke mit sieben Siegen in elf Läufen das Geschehen dominiert."
Die amerikanischen Rennsport-Fans werden 2009 dennoch in den Genuss einer Premiere kommen: Der völlig neu entwickelte Sport-Prototyp Audi R15 TDI soll sein Renndebüt am 21. März 2009 beim 12-Stunden-Rennen in Sebring in Florida haben.
Die Konzentration in Audis Motorsport-Saison 2009 gilt den 24 Stunden von Le Mans, die ebenfalls mit dem R15 TDI bestritten werden, und der DTM. Als neues Standbein hat Audi zusätzlich den R8 LMS für Kundensport-Einsätze in der GT3-Klasse entwickelt.
um Peters Lebenswerk
aus der Formel1
(ich gehe jetzt das Sarkasmus-Smiley suchen...)
Ob das gut gehen wird?