Montags könnt ich kotzen.... jetzt ist es entschieden!

MichaelS-1977
Naja, wenn da halt ein LKW auf der rechten Spur mit Warnblinker steht und nicht auf dem Standstreifen, dann muss man sich halt die Frage stellen, warum der da steht und erst mal deutlich langsamer machen, was bei mir nicht 120 bedeutet. Schon gar nicht an einer nicht gut einsehbaren Stelle. Hätte ja auch sein können, dass ein Stau auf alles Fahrspuren ist und der LKW die letzten Fahrzeuge der beiden anderen Fahrzeuge verdeckt.
Dass Du laut Gesetz natürlich erstmal den Schaden des Fahrzeugs, das in Dich gefahren ist zu verantworten hast, ist logisch, denn wer solls denn sonst gewesen sein?
Dass Du aber aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, oder auch Leichtsinn, bzw. mangelnde Erfahrung auch tatsächlich dazu beigetragen hast, dass es soweit gekommen ist, dessen bin ich ich mir genauso sicher, was aber nciht heissen soll, dass mir das auf keinen Fall passieren könnte...
MarkusH-79
Kopf hoch, davon geht die Welt nicht unter. Und so extrem wird die Versicherungsprämie auch nicht ansteigen. Bei mir ist Vollkasko 5% gestiegen (18.000 DM Schaden) und die Haftpflicht auch 5% (ca. 5000 DM Schaden bei Gegner). Bin in der Ortschaft links abgebogen in einer uneinsehbaren Linkskurve, Gegenverkehr ist mir in die Seite gefahren, laut Gutachter mit ~70 km/h. Fühlte mich auch nicht voll schuldig, war ich aber und bekam noch eine Körperverletzung mit 500,- dran Teufel

Habt Ihr eine Rechtsschutz-VS? Dann ab zum Anwalt prophezei
ChristianB-74
Tim denk immer an den Spruch bevor du eine Gerichtsverhandlung beginnst:

Recht ist nicht gleich Gerechtigkeit.

Ist leider so. Hauptsache es gab keine Verletzten.
TilmanQ-79
Zitat:
Original von GertM-50
Wenn du deinem Unfallgegner nachweisen kannst, dass er eine erheblich höhere Geschwindigkeit als die Richtgeschwindigkeit von 130km/h drauf hatte, bekommt er eine Mitschuld.
Da gibt es für solche Fälle wie deinen bereits entsprechende Urteile.

Nur mal ganz kurz gegoogelt:

Siehe hier
und hier

Auch nicht ganz so richtig leider. Das sind nur Urteile. Und nur weil in Fall A Richter X so entschieden hat, muss in Fall B Richter Y nicht das gleiche tun.
gelöschter benutzer
Zitat:
Und nur weil in Fall A Richter X so entschieden hat, muss in Fall B Richter Y nicht das gleiche tun.


Richtig - bei Urteilen von Amtsgerichten.

Wenn das bereits gefällte Urteil aber ein Urteil eines Oberlandesgerichtes ist - und das ist es in dem angegebenen Urteil - kann ein anderes Oberlandesgericht nur bei wesentlich anderen Umständen davon abweichen.

Das scheint mir aber nicht so zu sein - Rechtsanwalt bin ich allerdings auch nicht.

Und wenn ein anderes Oberlandesgericht dennoch in einem gleichen Fall ein abweichendes Urtei fällt, hat man das Recht, das entsprechende oberste Bundesgericht anzurufen.
Ob man dies allerdings auf sich nehmen will, ist eine andere Sache.

Tim, wenn du eine Rechtschutzversicherung hast, kontaktiere die sofort und setz dich bei einer entsprechenden Zusage sofort mit einem Rechtsanwalt in Verbindung.
VolkerJ-71
Ebenfalls sorry 4 u. Immerhin hast Du keinen schönen Subaru geschrottet und immerhin hattest Du eine Versicherung. Schön, dass auch Dir nichts passiert ist.
AndreasP-75
... ich find´den Titel ja genial!!! großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen
TimF-88
LoooooL freut mich das er dir gefällt.


Ja, ich bzw. meine Mutter (der ja das Fzg. gehört und auf di es angemeldet ist) hat eine Rechtsschutzversicherung, kontaktiert wurde bereits, warte erstmal ab....

Noch hat sich keine Versicherung gemeldet, zudem benötigen wir nun erstmal die beiden Polizeiberichte (von meinem und den ersten unfall, mit dem ich aber nix zu tun habe, nur unsrer ist ein folge unfall davon)

Die Sachlage sieht jetzt folgerndermasen aus, der der mir reingefahren ist, war definitiv zu schnell, habe ich in jeglichen Berichten auch gesagt und geschrieben, er hätte den LKW etc. genauso sehe müssen und seine Geschwindigkeit anpassen müssen, zudem hätte er mich Warnehmen müssen, und damit rechnen müssen das ich rüber komme denn er wusste ja da er links fährt das da in der mitte was war. Fakt ist, auf dieser Strecke war eben doch 120 km/h, da er schon ziemlich schnell war muss er schneller gewesen sein...

Dumm ist: Ich kann es noch nicht Nachweisen.

Fakt ist, im Unfallbericht der Polizei, zum 1. Unfall, steht drin, das die Unfallstelle nicht ordnungsgemäßg abgesichert war, somit keine allgemeine Gefahr oder Warnung auf einen Unfall/Stau/usw. ersichtbar war.

Gute Nachricht: Das es auf dem Arbeitsweg war, bin ich vollkommen über meinen Arbeitgeber versichert, sprich, alle Kosten die Anfallen (auch wenn ich die alleinige Schuld bekomme) werden von der Versicherung des Arbeitgebers übernommen. Somit kommen auf mich keine Schäden zu.
Zudem übernehmen diese den Differenz Betrag, falls meine %te steigen sollten für 1 Jahr.

Ich geh davon aus, das es eine 50 : 50 sache wird.

gruß Tim

edit: Dieser Unfall hatte nichts damit zu tun das ich ein Unerfahrener Fahrer bin ( was ich leider sicher nicht bin soviel wie ich in den 3 Jahren erlebt habe ) oder Leichtsinnig gehandelt habe, denn jeder hätte so gehandelt, denn innerhalb von 2 Sekunden so umzudenken ist nicht möglich, auch für einen "Rennfahrer" nicht, zudem hatte ich keine andere Wahl, das der von hinten angebummst hat, ist halt Pech gewesen.
JoergK-78
Ich hasse Leute die versuchen, trotz ihres evtl. eigenen Fehlverhalten, die Schuld auf Teufel komm raus auf andere abzuwälzen. Nur um die Konsequenzen des eigenen Handelns nicht tragen zu müssen.

Was kann der andere, der nach Deinen Aussagen und nicht bewiesener Maßen zu schnell war, dafür das Du plötzlich in die linke Spur wechselst. Wenn es danach geht war Deine Geschwindigkeit nicht an Deine Sichtweite angepasst, denn Du hättest bei einer Gefahrenbremsung noch vor dem Hinderniss zum stehen kommen müssen. Du siehst also, es ist immer eine Frage der Auslegung.
TimF-88
Zitat:
Original von JoergK-78
Ich hasse Leute die versuchen, trotz ihres evtl. eigenen Fehlverhalten, die Schuld auf Teufel komm raus auf andere abzuwälzen. Nur um die Konsequenzen des eigenen Handelns nicht tragen zu müssen.


Finde ich sehr unangebracht hier so zu urteilen... wo ist das bitte ein Fehlverhalten wenn ich einen größeren Unfall vermieden habe? Das der da von hinten angerauscht kommt kann keiner wissen, ahnen oder sonstwas, wäre er lagnsamer gewesen, wäre er mir zu 200% nicht drauf gefahren.

Zudem warst du nicht dabei und weißt nicht wie knapp die sache war und das ich garnicht schnell war, 110-120 km/h wie Vorgeschrieben vor dem LKW dann sogar noch etwas langsamer, der LKW verdeckt den Unfall, woher will ein Mensch das sehen oder wissen?

Ich schiebe die Schuld nicht auf andere ohne irgendwelche Gründe, die ich bereits genannt habe.

Also zügel etwas deine Kommentare... und wenn du ein Problem mit mir hast kannste es mir ja per PN sagen.
gelöschter benutzer
Zitat:
Was kann der andere, der nach Deinen Aussagen und nicht bewiesener Maßen zu schnell war, dafür das Du plötzlich in die linke Spur wechselst. Wenn es danach geht war Deine Geschwindigkeit nicht an Deine Sichtweite angepasst, denn Du hättest bei einer Gefahrenbremsung noch vor dem Hinderniss zum stehen kommen müssen.


Entschuldigung, Jörg, über diese deine Aussage lässt sich aber vortrefflich streiten. geschockt
Denn man könnte sie im Umkehrschluss auch für Tims Unfallgegner anwenden, der ja wohl auch den Unfall auf der rechten und mittleren Fahrspur hätte sehen und darauf reagieren müssen.
Oder der die Situation wie Tim auch zu spät erkannt hat und den deshalb in dieser Hinsicht zumindest nach meiner Meinung eine Teilschuld trifft, insbesondere weil er wohl schneller als die vorgeschriebenen 120km/h gefahren ist.
Über den Prozentsatz der Mitschuld werden sich wohl die Rechtsanwälte und der Richter streiten müssen - ich allerdings hier nicht. Deshalb ist das mein letzter Beitrag zu diesem Thema hier.
TilmanQ-79
Ich bin da gleicher Meinung mit Yogi-Jörg. Wer auf einen anderen Fahrstreifen wechselt hat die Pflicht zu schauen ob da Platz ist. Schafft man das nicht mit dem Nachschauen hat man vorher einen Fehler gemacht. Hier, dass die Geshwindigkeit nicht stark genug veringert wurde um entweder vor dem LKW zum stehen zu kommen, oder um ohne Unfall auf den anderen Fahrstreifen zu wechseln. Ob der andere zu schnell ist oder nicht ist da völlig egal. Es ist sein Fahrstreifen. Da kann er erst mal machen was er will.


Zitat:
der LKW verdeckt den Unfall, woher will ein Mensch das sehen oder wissen?

Wenn ein LKW die rechte Fahrspur in einer Kurve blockiert und einen Warnblinker an hat, ist das erst mal eine Situation die ich nicht einschätzen kann. Dementsprechend verhält man sich auch und versucht nicht da irgendwie vorbei zu fahren bevor man überhaupt weiß warum der da steht.
Genau deshalb die Geschwindigkeit so zu verringern, dass man noch vor dem LKW zum stehen kommen kann oder einmal in den Spiegel und aus dem Seitenfenster schauen.

Fehler und Unfälle bauen ist an sich nicht schlimm so lange hinterher nichts passiert ist. Das kann jedem passieren. Dann aber auch dazu stehen und sagen, dass man wohl besser dies oder das hätte anders machen können.
JoergK-78
An einem auf der rechten Spur stehenden LKW mit 100kn/h direkt vorbei zu fahren halte ich für mehr als riskant. Und wärst Du langsamer gefahren hättest Du zu 200% anhalten können. Die Autobahnkurve in der man keine 50 Meter weit sehen zeig mir mal. Und wenn dann darf man dort nicht 120km/h schnell sein.

@ Gert:

Ist er schneller gefahren? Hätte der Unfall durch eine angepasste Geschwindigkeit vermieden werden können? Wie lange war der Autofahrer den bereits dort an Tims Seite? Wie lange konnte Tim den anderen Fahrer beobachten um zu sagen das er sich viel zu hoher Geschwindigkeit bewegte? Wie hoch war die Geschwindigkeit beim Aufprall? Wie weit vorher war zu sehen das der LKW steht? Wie groß war die Entfernung als Tim den Unfall erkannte?

Alles das sind Fragen die zur Schuldfindung beantwortet werden müssten. Wenn man sich jedoch ausschließlich an die Fakten hält ist die Schuldfrage wohl eindeutig.
TimF-88
glaubt ihr was ihr wollt, wird sich ja zeigen was draus wird... fakt ist, ich habe das einzig mögliche getan, ob ich schuld bin oder nicht ist erstmal wurscht.
RobertV-86
ich sehe es zu 1000% prozent wie tilman und joerg. im normalen betrieb muss man schon innerhalb der halben sichtweite zum stehen kommen können.das sollte man erst recht beherzigen wenn schon ein dicker LKW mitten auf der autobahn steht.

wie ich schon auf seite 1 geschrieben habe und wie joerg es auch sagt
Zitat:
Die Autobahnkurve in der man keine 50 Meter weit sehen zeig mir mal. Und wenn dann darf man dort nicht 120km/h schnell sein.
passt das alles nicht so recht zusammen.irgendwer hat da getrieft oder falsche angaben gemacht...

  OT-Alarm 
@joerg:hab dein alter alter post bis jetz gar nich gesehen gehabt
MartinT-78
Ich kann mich der Sichtweise von Jörg, Tilman und Co. nur anschließen.

Tim, da gibt es keine Diskussion. Wenn 120 km/h die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist, heißt es, man darf maximal so schnell fahren. Wenn du eine Kurve nicht einsehen kannst, musst du halt vom Gas. Du hast einen Fehler gemacht, deine Spur war blockiert, nicht die linke. Beim Spurwechsel musst du dich vergewissern, dass die Nebenspur frei ist, auch wenn der andere zu schnell fährt kannst du nicht einfach wechseln.
Sicherlich hätten andere, auch erfahrenene Fahrer, hier den selben Fehler wie du gemacht. Aber Fehler bleibt Fehler. Steh dazu. Augenzwinkern
RobertV-86
es war ja unbeschränkte geschwindigkeit an der stelle...

das es anderern und somit auch mir selbst passieren kann denke ich auch.wobei man ja nicht dabei war und wie gesagt nicht weiß wie es denn nun war großes Grinsen

ok so langsam reicht es habe ich das gefühl smile mal sehen was die gegnerischen anwälte zu seiner ansicht sagen.
TimF-88
Es war keine unbeschränkte Geschwindigkeit, es galt 120 km/h bin am Dienstag ja wieder da lang gefahren hab nochmal nach den Schildern geguckt.

Wiedem auch sei, es ist passiert und lässt sich nicht mehr rückgängig machen, mir ist mittlerweile wurscht was draus wird, hab genug andere Probleme die wichtiger sind.

Das ich mich beim Spurwechsel vergewissern muss ist ja klar, aber in dieser plötzlichen Situation hab ich darin keinen Gedanken gehabt, wollte einfach nur nicht da rein prettern.

....gruß tim
TimF-88
Heute beim Gutachter gewesen,

Wirtschaftlicher Totalschaden, von aussen nicht so groß aber dahinter ist auch alles eingedrückt, sprich man müsste das komplette Seitenteil neu einschweißen und lackieren etc. Schaden beläuft sich auf weit über 3000€, anschließend meinte Gutachter ich soll zum Rechtsanwalt gehen, da bei diesem hohen Schaden es zu 50/50 ausgelegt werden muss, versucht sollte. Wäre der Schaden geringer könnte man da nichts machen, deshalb werd ich jetzt zum Rechtsanwalt gehen damit,

Glücklicherweise bekomme ich alles von der Versicherung meines Arbeitgebers erstattet (meinen Schaden), weiß nur noch nicht, ob ich es dann auch reparieren lassen muss, sprich einen nachweis vorlegen muss, soweit ich bis jetzt weis wollen die das nit aber mal abwarten.

Würde den Schaden dann selber reparieren, Seitenteil rausziehen, neue Stoßstange, bizzle Farbe und gut ist, rest Kohle schenk ich mein Eltern oder so ^^
TilmanQ-79
Zitat:
anschließend meinte Gutachter ich soll zum Rechtsanwalt gehen, da bei diesem hohen Schaden es zu 50/50 ausgelegt werden muss


Die Schuld- oder Verursacherfrage wird nicht am Sachschaden festgemacht. Das wird dem Richter leider egal sein wie teuer die Reparatur ist.