Subi mit Saisonkennzeichen; Tipps zum einmotten

HelmutS-50
Zitat:
Original von TilmanQ-79

@Georg: Irgendwas schwirrt mir da im Hinterkopf zum Thema aufbocken. Ich meine das sollte über längere Zeit vermieden werden, da dann die Stoßdämpfer (?) oder irgendsonst was leidet. Kann mich aber irren.



genau so ist es
TimF-88
einfache gammel felgen und reifen reichen vollkommen aus...

aber wenn du den motor lauzfen lässt, simulierst du das fahren somit ist alles ganz normal, wenn ichihn natürlich anmache und dann warte bis er warm wird das is schwachsinn ja.
TilmanQ-79
Es geht um den Verschleiß beim Kaltstart. Den sollte man vermeiden.....
Glaub es oder nicht. Im Winterschlaf den Motor nicht starten und lauzfen lassen. Von Hand durchdrehen und mehr nicht.
HelmutS-50
Zitat:
Original von TimF-88


alle 2 wochen mal 1-2 stunden laufen lassen



aber wenn du den motor lauzfen lässt, simulierst du das fahren somit ist alles ganz normal, wenn ichihn natürlich anmache und dann warte bis er warm wird das is schwachsinn ja.




Wenn es Dir beim Nachdenken in einer ruhigen Minute eingefallen ist, wo sich wohl nach 2 Wochen Dein ganzes Motoröl befindet und Du Dir dann weiter Gedanken machst, was sich da bei jedem Start schmierungstechnisch kurzzeitig abspielt, dann würdest Du so einen ......... erst gar nicht schreiben !

Umweltschutz und Lärmbelästigung möchte ich am Rande auch ansprechen.


Beispiel:
für große Notstromaggregate in bestimmten Bereichen gibt es die Vorschrift, dass sie alle 4 Wochen einen Probelauf machen müssen.
Um diese Vorgabe genüge zu tun, drückt dann oft ein Hausmeister o.ä. auf den START-Knopf und lässt die Maschine 30-60min im Leerlauf laufen, was dann oft zu Schäden führt ! Aber den Eintrag in Betriebsbuch kann er machen.
Richtigerweise sollte der Probelauf nämlich mit Last stattfinden, aber die dazu erforderlichen, elektrischen Umschaltungen, getrauen sich diese Leute nicht.

Nun muss man aber noch wissen, dass solche Maschinen Heizungen und ähnliches haben, weil sie ja im Einsatzfall gleich volle Leistung bringen müssen !



Mach es lieber so, wie ein Bauernschlauer in einem Krankenhaus.
Dier führte auch das Betriebshandbuch seiner beiden Aggregate sehr ordentlich, aber bei einem Netzausfall funktionierten beide Maschinen trotzdem nicht !

Der Bursche fuhr selber einen Heizöl-Maserati und wusste auch, was so ein Notstrom-Aggregat in einer bestimmten Zeit verbrauchte. Also machte er eine elektrische Brücke am Betriebsstundenzähler und zapfte sich den für diese Zeit verbrauchten Diesel ab und schüttete ihn in ......................
Ok, der arbeitet nicht mehr dort.


Helmut
HelmutS-50
Nachgetreten :

ich denke sogar schon wieder darüber nach, in den Japaner (der oft einige Zeit steht), wieder so etwas einzubauen

EBay-Artikel Nr. 140336008078


Helmut
GerdB-70
@ Helmut
ohne jetzt meine schlechten Englischkenntnisse auffrischen zu wollen,
was macht diese Pumpe genau, baut die schon vor dem anlassen des Motors Öldruck auf?
HelmutS-50
Eigentlich darf ich Dir das hier nicht schreiben, sonst liest es der Fred auch mit und der hat keine Ahnung, um was es hier geht, weil der hat nix anständiges gelernt !!! gähn gähn gähn

Vorab, dies ist keine Pumpe, sondern ich habe sie immer als meine Thermoskanne bezeichnet.

Je nach Ausführung gehen da ca. 1,5 Liter Motoröl hinein.

Funktion :
- es wird zunächst einmal mit Luft ein kleiner Gegendruck eingefüllt ca. 0,4bar.

- dann ist das ganze Gerät mit dem Ölfilter - über einen Adapter - verbunden

- die Ansteuerung kann man handisch (billiger, aber wenig praktikabel) oder eben elektrisch umsetzen


Start:
- der Behälter ist voll Öl und Du öffnest vor dem Motorstart das Hand-Ventil oder Magnet-Ventil

- der Luftdruck drückt dann den Inhalt der "Thermoskanne" in den Motor, so dass schon einmal eine Schmierung stattfindet

- dann den Motor ganz normal starten

- da der Öldruck (hoffentlich) höher als der Luftdruck ist, wird dann das Öl wieder in den Behälter zurückgedrückt oder bei weniger Öldruck evtl. wieder raus (eigentlich aber nicht)

- vor dem Abstellen des Motor`s muss man halt das Ventil wieder schließen, damit das Öl für den nächsten Startvorgang auch in der Thermoskanne ist.
Daran kann man eigentlich schon erkennen, dass das manuell zu betätigende Ventil eigentlich Käse ist, denn wenn der Motor mit gut erwärmten Motoröl im Leerlauf tuckert, hat man ja nicht allzuviel Öldruck. Dann muss man aussteigen, Motorhaube auf, wenn es überhaupt noch möglich ist Standgas erhöhen und das Ventil schließen. Dass sich die Nachbarn Morgens um 03:18 Uhr nicht gestört fühlen, müsste man dies praktisch schon vorher an einem geeigneten Platz machen.
Elektrisch dagegen, geht dies locker während der Fahrt.

Ich hatte so ein Teil in meinem LANCIA und habe damals 1.500,-- DM dafür abdrücken dürfen.


Bevor jetzt wieder Alle losschreien, dies brauche ich nicht, wenn das Fahrzeug täglich bewegt wird. Steht er aber öfter`s, dann ist es eine sinnvolle Sache, welche ich wohl wieder umsetzen werde, zumal ja meine Batterie den Motorraum verlassen hat und dieser Platz zur Verfügung stände.

Fahrwerk`s-Team, da müssen wir dann nach dem Umbau wieder ran LOOOOOOOL


Helmut
MatthiasM-63
Moin,

bei der Bahn werden in der Regel die Motoren, der Diesellokomotiven auch nicht kaltgestartet, KW-Temp mind. 38° C (wird über Sensoren überwacht), zusätzlich wird eine elektrische Schierölvorpumpe verwendet, über die über ein Öldruckwächter schaltet, der erst nach erreichen des Öldrucks, den Anlassserstromkreis freischaltet. Vorher wird der Motor nicht durchgedreht.
Im Notfall kann das natürlich Überbrückt werden, was aber einen erheblichen Verschleiß, bei Motoren dieser größe zur Folge hat.


Ich persönlich würde mir hauptsächlich um die Reifen gedanken machen, wegen der möglichen Standplatten. Oder glaubt Ihr daran das sich ein Händler gedanken über ein Fahrzeug macht, dass er Inzahlung nimmt?. Das Fahrzeug wird solange auf dem gleichen Platz stehen, ohne das sich Jemand drum kümmert, bis sich ein Käufer findet, dann wird die Technik erst wieder reaktiviert.

Gruß
Matthias
ChristianB-74
Ich halte das mit meinem Slalomauto wie folgt:

Im Herbst:
Volltanken
alte Räder montiern
Batterie an ein Akkujogger anschliessen

Im Frühjahr:
Räder vor Montage auswuchten
Oelwechsel mit Filter
Bremsflüssigkeit wechseln
Batterie vom Ladegerät nehmen
Benzin wieder auf Slalomniveau herunter fahren großes Grinsen

So mache ich das schon seit 10Jahren und der Motor lebt immer noch. Soooo falsch kann es nicht sein. cool
GeorgL-87
Zitat:
Original von HelmutS-50
Zitat:
Original von TilmanQ-79

@Georg: Irgendwas schwirrt mir da im Hinterkopf zum Thema aufbocken. Ich meine das sollte über längere Zeit vermieden werden, da dann die Stoßdämpfer (?) oder irgendsonst was leidet. Kann mich aber irren.



genau so ist es



Das hab ich nicht gewusst prophezei prophezei