JörgH-67
bin auch auf Tilmans Linie...sowas gab es immer, und wird es immer geben. Der Leistungsvergleich hinkt, denn dann dürfte es ja gar keine Mofatote geben.
Bin gegen Leistungsbegrenzung, warum soll der Darwinismus vor Reichtum halt machen.
TimF-88
Natürlich darf man sich mit 21,22, oder 25 nicht in Sicherheit wiegen, aber im Vergleich 18 zu 21 ist da schon ein riesen Unterschied, der eine fängt gerade erst an den Straßen Alltag zu erleben, der andere hat es schon 3 Jahre hinter sich.
Bin dafür man hebt die Probezeit auf 4 Jahre an und verschärft das ganze, 0 Promille gibt es ja schon.
ChristophL-86
Sowas hat einzig etwas mit Hirn und Willensstärke zum tun.
Wenn ich das Auto voll besetzt hab, fahre ich so, dass zu 100% alle unversehrt am Ziel ankommen, scheißegal, was andere außenstehende denken (Drängler, etc); ist man allein im Fahrzeug, ist man für sich selbst verantwortlich und jeder, der 3 Meter geradeaus denken kann, sollte sich im Klaren sein, wo die Grenzen liegen, auch wenn das mit den heutigen Autos mit ihren diversen Helferlein gar nicht mehr so einfach ist.
Und dass es die Schuld vom Vater ist, ist totaler Blödsinn. Ich bin auch zwei Monate, nachdem ich meinen Führerschein gemacht und nur Fahrpraxis mit meinem 50PS-Justy gesammelt hatte, mit dem neu gekauften Forester XT von meinem Vater rumgefahren; und wie man sieht, lebe ich noch und das Auto hat auch noch keine Schramme abbekommen.
Schnell fahren und schnell fahren sind eben immer noch zwei paar verschiedene Schuhe; allein vom Kopf hängt es ab, was man draus macht. Wer dass nicht kann, der sollte eigentlich das Auto stehn lassen.
Bei solchen Sachen bin ich mittlerweile schon recht abgehärtet; herausgerissene Motoren, plattgedrückte Dächer (wenns nicht die Feuerwehr schon abgesägt hat...) oder Türen mit Baum-Abdruck seh ich öfter mal. Erst, wenn man nach 2 Minuten noch nicht erkannt hat, was das mal für ein Auto war, oder Blutpfützen da sind, wird es auch mir leicht mulmig, vor allem, wenn man das Auto, oder noch schlimmer; der Fahrer kennt. Ein zweigeteiltes Auto gabs meines Wissens aber auch bei uns noch nicht, da waren wirklich enorme Kräfte am Werk.
TilmanQ-79
| Zitat: |
Original von TimF-88
Natürlich darf man sich mit 21,22, oder 25 nicht in Sicherheit wiegen, aber im Vergleich 18 zu 21 ist da schon ein riesen Unterschied, der eine fängt gerade erst an den Straßen Alltag zu erleben, der andere hat es schon 3 Jahre hinter sich.
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Ach so, na dann....klar....
WalterK-50
Mir fällt zu diesem Unfall etwas anderes auf. Der Lenker fuhr nicht alleine, sondern mit weiteren 4 Personen an Bord. Rein fahrtechnisch ist das gewaltiger Ballast, der das Fahrverhalten des Autos stark beieinflusst und häufig ausserhalb der Erfahrung des Fahrers liegt. In diesem Fall bestimmt, weil das Auto ja brandneu war. Das ist die technische Seite.
Die andere Seite ist die offenbar inexistente Verantwortung des Lenkers. Sobald ein einziger Passagier mitfährt, müsste es beim Lenker "Klick" machen: ich habe die Verantwortung, dass dem Passagier nichts passiert. Wenn gleich 4 einsteigen ist der Lenker schon bald "Buschauffeur". Dann müsste er sich sofort klar sein: es wird nicht schnell gefahren. (Rennfahrer fahren auch nicht zu fünft im Auto

)
Solche Themen wie "Verantwortung für Mitfahrer" oder " Anderes Fahrverhalten bei voll besetztem Auto" werden leider sehr selten mit Fahranfängern ernsthaft diskutiert, z.B. aus Anlass eines solchen Unfalls. Die blosse Warnung "pass auf" ist keine Lösung.
A propo Wagnis gegen Verantwortung abwägen: ist euch auch schon aufgefallen, dass in der Mehrzahl jugendliche Lenker solche Unfälle bauen? Nicht Lenkerinnen!
TimF-88
Einfache erklärung, die meisten Mädels haben zu viel Schiss nach dem sie den Führerschein bekommen, ich sehs immer wieder bei uns, "nein da fahr ich nich lang, das kann ich nich usw." Deshalb fahren die Mädels eher Vorsichtiger (ausnahmen bestätigen die Regel

)
@Tilman du bist für mich leider einer von den Menschen die aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters denken sie wären die besten Autofahrer und alle anderen sind pfeifen und vorallem sind alle jungen Leute gleich, ohne dabei realistisch zu denken, ein 21 jähriger autofahrer hat selbstverständlich mehr erfahrung als ein 18 jähriger der seinen lappen gerade bekommen hat, man kann beim autofahren niemanden über irgendeinen Kamm schären, es gibt genug alte autofahrer die um einiges schlechter fahren als manch jüngere, wie schon erwähnt werden die Unfälle die alte autofahrer bauen nur nie so hoch gesteckt, aber ich brauch dazu ja nur 2 Wörter zu sagen, "Alkohol" und "Falschfahrer" meistens ältere.
Hoffe du fühlst dich jetzt nicht persönlich angegriffen aber diese diskussion kann man glaube auch noch in 40 Jahren weiter führen.
Fakt ist es wird immer diese Art von Jugendlichen und Fahranfängern geben, ist halt so!
gruß
MirkoS-86
Also was das mit den 18-21 Jährigen betrifft, gebe ich Timi recht, ich weiss noch wie ich als Frischling rumgerudert bin mit der Karre damals, das war mit 21 natürlich inzwischen viel kontrollierter und selbstgewusster bzw. sicherer
WolfgangH-50
| Zitat: |
Original von TimF-88
)
@Tilman du bist für mich leider ........................usw
Hoffe du fühlst dich jetzt nicht persönlich angegriffen aber diese diskussion kann man glaube auch noch in 40 Jahren weiter führen.
gruß |
Wenn Tim das so häufig gesehen und
bearbeitet hätte
was "andere" während Ihrer Arbeit oder im ehrenamtlichen Rettungsdienst erleben müssen (lese z.B. Chistophs Ausführung )
wäre obiges vielleicht etwas überlegter ausgefallen
CarstenB-81
Also Tim, manchmal weiss ich es echt nicht...
Was du da für Mädels kennst vermag ich nicht zu beurteilen, aber ich kenne durchaus einige, die nach dem Führerschein in diesem Alter mit nicht mehr als dem "gebotenen" Respekt fahren und gefahren sind und damit sicherlich besser und sicherer als manch gleichaltriger Kerl (ich eingeschlossen).
Und ich glaube schon, dass Tilman aufgrund seiner beruflichen und auch Lebenserfahrung durchaus in der Lage ist sich da ein vernünftiges Urteil drüber erlauben zu können.
Zum Thema Alkohol-/Drogenkonsum kann ich dir sagen, was letztens bei uns in der Lokalzeitung stand. Dort wurde (unter der Woche) eine Kontrolle am Parkplatz unserer hiesigen Berufsschule durchgeführt. Die waren dort mit drei Fahrzeugen angerückt und nach 5Min. wieder weg, weil in jedem bereits ein Kandidat drin sass. Und das waren wohl schon härtere Sachen. Das Thema Alkohol-/Drogenmissbrauch lässt sich m.E. nicht an einer bestimmten Altersklasse festmachen.
Und klar passieren auch bei älteren Altersklassen schlimme Unfälle, aber solche wie dieser, die klar aus jugendlichem Leichtsinn, gepaart mit Unerfahrenheit und maßloser Selbstüberschätzung resultieren kann man leider nur allzu häufig dieser Hochrisiko-Gruppe junger männlicher Fahrer zuordnen.
Dass du dich bei solchen Themen regelmässig persönlich angegriffen und über jeden Zweifel erhaben fühlst macht mir ehrlich gesagt etwas Sorgen...
TimF-88
Fühle mich nicht persönich angegriffen Carsten

, ich finde es einfach nur nicht in Ordnung das die "älteren" uns junge alle Über einen Kamm scheren und dan gibt es hier im Forum auch so einige.
Was anderer machen ist mir eigentlich relativ wurst, ist mir auch wurst ob sie sich tot fahren, ist ja nicht mein Problem, es ist aber ein Problem der Gesellschaft, die aber dagegen nicht unternimmt bzw. auch nichts unternehmen kann, wie Jörg schon gesagt hat, sowas gabs schon immer und wird es auch noch geben wenn Autos fliegen.
Es sind ganz normale Mädels

Carsten
TilmanQ-79
| Zitat: |
Original von WalterK-50
A propo Wagnis gegen Verantwortung abwägen: ist euch auch schon aufgefallen, dass in der Mehrzahl jugendliche Lenker solche Unfälle bauen? Nicht Lenkerinnen! |
Denke das liegt in der derzeitigen gesellschaftlichen Stellung der Frauen und der unterschiedlichen Erziehung. Würde aber sagen die Grenze verschwimmt da mehr und mehr. Die Mädels hauen sich ja auch immer mehr gegenseitig aufs Fressbrett heutzutage.
@Tim: So hart es für dich ist, du musst dir leider anhören, dass du zu den Fahranfängern gehörst. Drei Jahre Fahrpraxis sind mal nix.
Ich kann mich da noch an einen Thread erinnern wo du einem in die Spur gefahren bist auf der Autobahn.
TimF-88
-.- jez geht das wieder los, ich sage nicht das ich kein Fahranfänger bin aber ich habs auch nich nötig mit 140 durch den Ort zu fahren

Kopfsache
was damals geschehen ist war eine Notsituation, nicht vergleichbar mit dieser Art von "Unfall" zudem ging das ganze ja übern Anwalt und im nachhinein war ich raus aus der Sache und hab alles zurückbekommen und der andere musste mein schaden zahlen

das hat rein garnichts mit erfahrung zu tun, einfach nur glück oder pech.
TilmanQ-79
Ab einem gewissen Erfahrungsschatz ist es nicht mehr Glück oder Pech...
Erfahrung zeigt sich meistens nur in Notsituationen. Beim normalen Linksabbiegen braucht man nicht viel Erfahrung oder können.
Auch hier war es eine Notsituation. Ob man plötzlich mit einer blockierten Spur zu tun hat, oder mit einer Bodenwelle die sich bei 160 völlig anders auswirkt als mit 90. Eine Notsituation für den Fahrer ist es so oder so. Warum die eingetreten ist, steht auf einem anderen Blatt.
(Auf dem gleichen Blatt auf dem auch jugendlicher Leichtsinn und damit verbundene Probleme stehen)
Und dank windiger Anwälte und überlasteter Gerichte ist ein Gerichtsurteil, besonders im Straßenverkehr oft nicht viel Wert. Da gibts die tollsten Urteile.
Aber da waren wir alle. Das geht vorbei.
MartinT-78
Ich muss Tilman zustimmen. Tim, in 10 Jahren denkst du sicher auch anders darüber, und in 20, 30 Jahren erneut.
NicoD-87
Ich muss auch mal meinen Senf dazugeben...
aber erst ein Beileid für die Mitfahrenden, für den Fahrer tut's mir kein bisschen leid.
Wie Tim schon sagte, es ist quasi normal, dass man hier auf'm Land mit 14 Auto fahren lernt - selbstständig und ohne irgendjemand der einen begleitet oder sogar aufpasst. Erst lernt man rangieren, dann schalten, dann kommen die Feldwege dran und irgendwann die Kombo aus Handbremse & Wiese.
Ich habe so fahren gelernt, nicht nur Auto, sondern auch Motorrad. So konnte ich mit 16 schon mit richtig schwerem Gerät umgehen, wie gut lass ich mal dahin gestellt. Wie ich darauf kam... Ghostrider...
Jedenfalls ist die Idee mit den abgesperrten Strecken nicht schlecht, es sollte wirklich mehr Rennstrecken geben auf denen es die Fahranfänger krachen lassen können. Auch richtig: in dem Alter hat man nicht das nötige Kleingeld um sowas zu betreiben, die meisten gehen auf die Schule bis sie 20 sind. Ein immer größer werdender Bruchteil studiert und verdient wenig bis 25. Wie sollen die sich ein Auto kaufen das modernen Sicherheitsstandarts entspricht, wenn Mama/Papa nicht das nötige Kleingeld haben...
Und Tim, ich gebe dir Recht, dass es ein gewaltiger Unterschied ist zwischen 18 und 21! Nicht umsonst wurde man früher erst mit 21 volljährig!!
Mein Argument für stärkere Fahrzeuge: mehr Sicherheitsreserven durch größer dimensionierte Bremsen und besseres Fahrwerk.
Egal ob man n 45 PS Karren und irgendein besseres Auto mit ~150 PS vergleicht, hier gewinnt immer das stärkere Auto. Dumm nur, wenn man mit der Leistung nicht umgehen kann.
Was ich an dieser Stelle auch mal erwähnen MUSS:
Es waren bisher immer die VW Fritzen, die ankamen und jedesmal in etwa derselbe Spruch kam: "Mein GTI / R32 / etc macht deine Karre platt", deshalb wunderts mich nicht, dass es n GTI war.
Wie können wir daran etwas ändern?
Stellt die Frage in nem Psychologen-Forum...
gruß
Nico
MartinT-78
Dass keiner der Verunfallten angeschnallt war lässt auch Rückschlüsse auf die geistigen Fähigkeiten zu.
NicoD-87
Habe erst jetzt gelesen dass die ********** nicht angeschnallt waren...
Mir fehlen die Worte
JörgH-67
Ich will die Studie mal sehen die besagt, das die katholische Landjugend fahranfängertechnisch besser drauf ist als der Großstadt-Mini-Gangsterrapper
TimF-88
wie kommst du auf katholisch ?
Ausnahmen besätigen auch hier die Regel Jörg
AndreasW-64
@ Tim
Trainieren, FST, Ausfahrten, Rennstrecken und dann klappt das schon.
Selbst mit einem Trabi kannst du Spaß haben ohne Ende
g Andreas
PS: Aber mit 20 Liter auf Hundert versteh ich das schon, das du dich RAR machst