JörgH-67
ich hatte am Wochenende das Vergnügen, 12 Winterreifen zu wechseln...bei meinem blauen kein Problem, denn ich war es ja selbst der vorher die Sommerreifen am Anfang des Jahres aufgezogen hatte.
Bei dem blauen meiner Eltern war es schon anders, von den vier Rädern konnte ich bei zwei Rädern die Muttern nicht mit dem Radkreuz lösen, sondern brauchte eine grösseren Hebel.
Den Vogel hat jedoch mein weisser abgeschossen

welche Amöbe hier die Aluräder angeknallt hat ist mir schleierhaft...das Teil hat also Aluräder mit irgendwelchen Plastikzentrierringen, und bei drei von vier Rädern habe ich meinen Drehmomentschlüssel inklusive Rohrverlängerung gebraucht, um die Muttern zu lösen....herzlichen Dank dafür

...einen Zentrierring hat es dabei wohl zerbrochen.
Also ich kenne es nur so, das die Muttern so um 100 NM angezogen werden, das war dort wohl locker das doppelte...
JörgH-67
ach ja, vergessen:
- bei meinen glücklicherweise abgefahrenen Sommerreifen beim weissen eine Scherbe im Profil
- bei dem blauen meiner Eltern ein Nagel im Profil
- und bei meinem blauen rosten die Eisen-Klebegewichte fröhlich vor sich hin, und verlassen teilweise unmotiviert ihren Platz

dieses Umweltschutzgedönse gehen mir Tag für Tag mehr gegen den Strich...
HelmutS-50
Das war bestimmt der RAKI !
HelmutS-50
Es gibt aber noch einen Punkt, an dem es (mit) liegen könnte.
Habe bei meinem Freundlichen mitbekommen, dass er immer so ein graues Fett auf die Radbolzen macht, damit die Muttern später wieder besser zu lösen sind.
Seit ich dies bei ihm benutze, habe ich mit festgefressenen Muttern keine Probleme mehr gehabt.
JörgH-67
beim weissen war Kupferpaste drauf, daran lag es nicht...die Muttern wurden einfach über Gebühr stark angezogen, Stahlmuttern und Alufelge und Plastikzentrierring...derjenige sollte mit zehn Peitschenhieben bestraft werden
MichaelS-1977
LOL! Genau, ich wars.
Naja, dass es ein gewisses Losbrechmoment gibt, ist klar, dieses kann bei rostigen Radschrauben auch mal extrem sein, jedoch bei Radbolzen eher weniger. Aber wie gesagt, die Werkstätten setzen meistens den Schlagschrauber an und "gib ihm!"
Also um meine eigene These aus dem Fred von Helmut zu widerlegen:
Ich weiss von einem Fall, wo es wohl durch häufiges zu festes Anziehen und dem damit verbundenen Verformen der Radbolzen zum Abriss dieser im extrem harten Einsatz kam...
HelmutS-50
| Zitat: |
Original von JörgH-67
.......... war Kupferpaste drauf, ........................... |
da müssen die Fachleute etwas dazu äußern, ob man dies heute an dieser Stelle noch so macht.
NicoD-87
Kupferpaste an Radmuttern? INteressant.
Keramikpasten, Siliconöle und verschiedene Fette nebst Motoröl hab ich an der Verbindung schon erfolgreich getestet. Nimmt man die Kundenfahrzeuge dazu, dürften meine 40.000 km auf ein Vielfaches überboten werden.
Soviel dazu
gruß
Nico
JensG-78
Ich ziehe die Schrauben immer folgendermaßen an:
Radkreuz oder Schraubenschlüssel ansetzen. Am Ende draufsteigen und feste wippen. Jederder mich kennt, weiss, dass dann alles fest ist.
Bis jetzt haben alle Felgen das mitgemacht. Nur ein Radbolzen hat sich mal verabschiedet
ArndB-72
| Zitat: |
Original von JörgH-67
Also ich kenne es nur so, das die Muttern so um 100 NM angezogen werden, das war dort wohl locker das doppelte... |
Da hat wohl einer die Radmuttern mit den Zylinderkopfschrauben verwechselt, die werden oft mit 100NM und dann 2 x und oder 3x 90° weiter angezogen!
Somit kommst Du dann auf die 250NM die Deine Schrauben hatten!
Vielleicht war es ja auch aus Sicherheitsgründen......wegen der unglaublichen Kraft Deines Weissen.........LOL
Grüsse Arnd
DennisB-89
So weit ich weiß darfst du keinen Drehmoment schlüssel benutzen zum LÖSEN, davon geht er meines wissens kaputt??
JörgH-67
stimmt