Deutschland verdummt...? Quatsch.

DanielB-80
Das ist nicht lustig, da es wahr ist! unglücklich Die jungen Leute von heute, nicht alle, haben keine Lust zu nichts, kein Bock auf eine Lehre, geschweige denn auf Arbeit. Nur rumhängen, scheisse bauen und Leute belästigen, sowie bis in den Tot prügeln und das alles nur aus Langeweile! Ich schäme mich dafür als Deutscher! heuler
AlexanderB-84
wenn wir jetzt schon anfangen ernsthaft darüber zu diskutieren muß man auch mal die kirche im dorf lassen. ich finde sooooooo schlimm ist es nun auch wieder nicht, als daß man es pauschalisieren könnte. nicht umsonst sind die unis überlaufen etc, dh ein gewissen maß am interesse sich bilden zu wollen ist schon vorhanden.

was sich meiner meinung nach allerdings verändert hat, ist die schere zwischen den bildungsschichten, die langsam aber sicher weiter auseinanderklafft.
wie du schon sagtest, man hört immer mehr stimmen daß sich heute der aufwand "arbeit" gar nicht mehr lohnt und man lieber auf kosten des staats leben sollte.
irgendwie habe ich gerade dem westerwelle unbewußt den rücken gestärkt crazy
PhilippS-79
Zitat:
Original von AlexanderB-84
oha, ich glaube meine kampagne gegen dummes deutschland kann den ersten erfolg verbuchen. er hat das video rausgenommen großes Grinsen

bemerkenswert... popkorn

  OT-Alarm 

Zitat:
Original von TilmanQ-79
Rechts im Sinne von politisch bedeutet eigentlich nur auf der anderen Seite von Liberal. Per Definition wäre das die CDU....


vorsicht, sonst denken jetz leute, die politisch nicht ganz so fit sind, sie könnten zukünftig keine CDU mehr wählen. großes Grinsen

wenn man heute von links und rechts spricht, heißt das nicht mehr anarchie und nazi, sondern (ganz einfach ausgedrückt) rebellisch und konservativ.

und übrigens: nach meiner auffassung stehen die Liberalen aber massiv rechts, deren steigerung findet sich im neoliberalismus grübel prophezei

klugscheißer - ende


ihr habt doch garkeine "rechte" Partei, die sind alle von extrem links bis links-kurz vor der mitte? großes Grinsen
mal abgesehen von der NPD, wobei die dann doch etwas übers Ziel hinausschiessen in gewissen angelegenheiten hmm...
Sowas wie wir, die SVP(unsere Volkspartei, die stärkste Partei im Land!), habt ihr jedenfalls nicht.
Eure Politik versteh ich eh nicht, hat doch nix mit demokratie zu tun, wenn schlussendlich doch nur die bestens bezahlten Politiker entscheiden, was gut fürs Volk sein soll hmm...
AlexanderB-84
Zitat:
Original von PhilippS-79
ihr habt doch garkeine "rechte" Partei, die sind alle von extrem links bis links-kurz vor der mitte? großes Grinsen


um genau diese misverständnisse auszuräumen habe ich im OT "rechts" definiert.
btw, die Zuordnung nach links und rechts entstammt der Verteilung der Sitze in der ersten französischen nationalversammlung der französischen Revolution 1789.
Dort saßen die Royalisten rechts und die Republikaner links. prophezei
PhilippS-79
Zitat:
Original von AlexanderB-84
Zitat:
Original von PhilippS-79
ihr habt doch garkeine "rechte" Partei, die sind alle von extrem links bis links-kurz vor der mitte? großes Grinsen


um genau diese misverständnisse auszuräumen habe ich im OT "rechts" definiert.
btw, die Zuordnung nach links und rechts entstammt der Verteilung der Sitze in der ersten französischen nationalversammlung der französischen Revolution 1789.
Dort saßen die Royalisten rechts und die Republikaner links. prophezei


Ok, bei uns in der schweiz spricht man offiziell von den Linken und den Rechten Parteien prophezei
Rechts ist mehr auf Kapitalismus und gegen multikultisierung und links trägt ne rosa brille und sieht die echten Probleme nicht.
Das ist die Kurzfassung der schweizer Politiksituation großes Grinsen
HelmutS-50
Zitat:
Original von PhilippS-79
..........................
Eure Politik versteh ich eh nicht, hat doch nix mit demokratie zu tun, wenn schlussendlich doch nur die bestens bezahlten Politiker entscheiden, was gut fürs Volk sein soll hmm...


Weiterbildungs-Modus eingeschaltet :

Gibt es noch viele andere zivilisierte Länder, wo es vergleichbare Abstimmungsmethoden wie in der CH gibt ?

Weiterbildungs-Modus ausgeschaltet


Helmut,
der sich aber an Situationen erinnern kann, wo z.B. gerade die jüngeren, dynamischen Autofahrer auch nicht gerade mit dem Ergebnis der Volksabstimmung glücklich waren !
SämH-84
Zitat:
Original von PhilippS-79
Also wenn ich mir so die deutschen TV-Sendungen anschaue...allzuweit von der Verdummung seid ihr nicht mehr entfernt prophezei nixwieweg
Ich weiss nicht ob die deutsche Jugend verdummt, aber die Jugend mit migrationshintergrund gehört sicher nicht grade zur zukünftigen Wirtschaftselite hmm... sieht bei uns aber nicht anders aus crazy

  OT-Alarm 
das wäre genau mein Thema, aber ich halt mich lieber zurück hmm... sonst krieg ich noch ne böse verwarnung vom Jörg großes Grinsen

sprichst mir aus der Seele Augenzwinkern
NicoD-87
Zitat:
Original von AlexanderB-84
ich finde sooooooo schlimm ist es nun auch wieder nicht, als daß man es pauschalisieren könnte. nicht umsonst sind die unis überlaufen etc, dh ein gewissen maß am interesse sich bilden zu wollen ist schon vorhanden.


Achtung Schubladendenken!

Ich glaube du warst noch nie an der Uni, da gibts 2 Sorten von Menschen:

1. Die, die dort was lernen wollen, die sich bemühen um möglichst weit vorne mitzuschwimmen

der gegenüber stehen die Leute der

2. Sorte: Der Typ Mensch, der das Leben verschläft, auf Partys rumhängt, sich für nichts interessiert und zu nichts Lust hat.

Ausnahmen bestätigen die Regel großes Grinsen

Ich habe schon einige gesehen und erlebt, aber mich wundert garnichts mehr, wieso die bei uns 80% aussortieren. Schaut euch mal die Leute an, kommen erstmal ne halbe Stunde bis zwei Stunden zu spät in meine Lerngruppe, bringen ne halbherzige Ausrede und hauen nach 1-2 Stunden wieder ab, Kommentar "keine Lust mehr". Den Satz gebe ich gerne von mir, aber davor liegen gerne mal 8h Lernen und mehr am Tag.

So eng darf man das mit dem Einsortieren nicht sehen, Individualität macht auch vor der Uni nicht halt. Da gibts auch Leute, mit denen man viel Spaß auf der Party haben kann und die sich am nächsten Morgen trotzdem auf die nahende Prüfung vorbereiten.

Wir kommen vom Thema ab...

@Tilman: anhand der Gesprächsthemen kann man nem Mensch sehr schnell anmerken, ob er sich nur für ein Metier interessiert, sich weiterbildet oder ver...dummt. Dazu das Beispiel mit den Zweitaktmotoren (der hat mich ne halbe Stunde vollgetextet trotz Themawechsel) - quasi ein Negativbeispiel. Man sollte sich doch schon über 5 komplett verschiedene Themenbereiche unterhalten können oder ist die Anforderung an ein Gegenüber heutzutage schon total überzogen?!?

@MichaelK-70:
du nennst doch schonmal eine der Ursachen
Zitat:
Ich sach dazu auch nix, sonst werd ich mit Schimpf und Schande aus dem Forum gejagt.....

ich denke hier sollte man seine Meinung noch vertreten - wir sind doch nicht im blauen...

Aber das ist im Allgemeinen so, welche Werte bekommt die Jugend denn heute noch Vermittelt???

gute Frage! ein immer größer werdender Teil überhaupt keine ?!? Was ist nur passiert mit den Werten wie Pünktlichkeit, Disziplin, Fleiß, Durchhaltevermögen, Willensstärke, Toleranz, Akzeptanz usw

Spät 68er und der ganze Antiautoritäre Quatsch...

das ist nur ein Teil der Wahrheit, schau doch mal bei MTV/VIVA und den anderen Bildungskanälen... da fahren im Musikvideo Schwerverbrecher die dicksten Autos... wozu will ein Hauptschulabgänger oder gar ein Mensch ohne jeglichen Bildungsabschluss noch arbeiten gehen?

Aus dem Land der Dichter und Denker kommt doch nix mehr...
Unser KnowHow ist Abgewandert und die Nachfolgenden Generationen Ruhen sich auf den Lorbeeren der Grosseltern aus!!

Die meisten wissen doch nichtmal, was Deutsch sein bedeutet... wer kann von sich behaupten die Nationalhymne (nur die 3. Strophe) überhaupt schonmal gesungen zu haben? Keiner weiß wo unsere 3 Farben herkommen, es wird schlicht und einfach verdrängt, was es bedeutet deutsch zu sein. Alles was an Kultur noch ankommt ist die Sprache und die ist schon lange mit englischen Wörtern verunstaltet. Alles was ein Stück weit traditionell ist, wird sofort in die rechte Ecke abgeschoben, man will ja nichtmal das Gegenüber auf die Idee kommen lassen, man sei rechts. Ja gehts noch? Wieso soll sich unsere Generation für etwas schuldig fühlen, für etwas, was 60 Jahre und länger her ist? Die Geschichtsaufarbeitung ist in meinen Augen total fehlgeschlagen.
Die WM 2006 deuten viele als Anzeichen, dass es sich bessert, aber da halten viele Deutsche eine Fahne mit 3 Farben in den Wind, wobei sie noch nichtmal wissen, wofür die Fahne eigentlich steht und aus welcher Zeit sie stammt...



Geschichte bedeutet auch mal das Gute sehen... D war 45 in weiten Teilen des Landes zerbombt, in den 1960er Jahren gings mit der Wirtschaft steil bergauf! -> Darauf bin ich stolz
In frühen Jahren hat sich Deutschland gegen Kleinstaaterei gewehrt (Befreiungskriege mit und gegen Napoleon)
Nur 1952 wurde etwas zusammengelegt, was doch besser auf Ewig getrennt geblieben wäre: Baden und Württemberg großes Grinsen
Gute, alte, deutsche Lieder wie "Die Gedanken sind frei" und die anderen 500 aus'm Kommersbuch
Alte Lumpenlieder (auch dialektischer Natur), die es schon immer gegeben hat und auch heute noch in bierseeliger Stimmung (um nicht zu schreiben: im Suff) Anklang finden. (Die alten Rittersleut etc.)
Natürlich darf ich als angehender MaschBau Ing. den deutschen Erfindergeist nicht vergessen, gefühlsmäßig Nummer 1 in der großen weiten Welt da draussen. Da hängt natürlich auch die deutsche Qualitäts- und Arbeitsauffassung maßgebend dran.

Da frage ich mich ernsthaft, wie es zu Videos wie obigem von JörgK kommen kann.

Das Mysterium ist eigentlich typisch für Migrantenkinder, die nicht wissen wo sie hingehören (!) und sich aus welchen Gründen auch immer nicht integrieren können. Erkennt ihr die Parallelen? Hier fehlt einfach nur die Identität. In der Gesellschaft herrscht ein ziemlicher Linksruck, da wird alles ohne darüber nachzudenken in die rechte Ecke gestellt und in eine Schublade verfrachtet. Bild, der meinungsmachenden Linken und den Medien sei dank. Ist wohl klar, dass dabei nichts gescheites herauskommen kann?!? Es bildet sich doch niemand mehr eine differenzierte Meinung über etwas, wenn man es doch einfach in irgendeine Ecke stellen soll.... äh muss? Ja, der gesellschaftliche Druck. Mit anderen Worten: die Feigheit, schief angeschaut zu werden, wenn man die eigene Meinung vertritt, die nicht der großen Masse entspricht... um nicht gar die Angst zu erwähnen, wenn man mal die Worte "Vaterland" oder andere "politisch unkorrekte" Sachverhalte diskutieren möchte. Dass es so nicht geht, zeigt der "Trauermarsch" der NPD durch Dresden, da treffen sich rund 8000-15000 Rechtsextreme und rund ebensoviele aufgehetzte und gewaltbereite Gegendemonstranten würden aufeinandertreffen, wenn nicht die Polizei einschreiten würde.
ich begebe mich auf dünnes Eis mit der These, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, wenn alles als rechts verteufelt wird, nicht im Geringsten dazu führt die Demokratie aufrecht zu erhalten. Im Klartext: die Rechtsextremen sind doch schon wieder erstarkt... was meint ihr wo das endet? Bürgerkrieg (in sagen wir 15 Jahren?)

Wie kann man sowas abwenden? Beide extremistische Gruppierungen haben bestimmte Anlässe (Aussichtslosigkeit, keine Werte vorhanden usw), Probleme etc. Genau dort sollte sich Gevater Staat um die ureigensten Interessen, Konflikte und Angelegenheiten kümmern, anstatt zuviel Engergie in andere Dinge zu verschwenden. Es existiert leider keine gemäßigte Partei, die dafür einsteht - zumindest keine überregional bekannte Partei. Die größeren Parteien (dazu zähle ich auch Lückenbüßer wie die Grünen) werfen mit meist finanziell orientierten Parteizielen nach dem Leser des Parteiprogramms, es fehlt auch die akkurate Linie bei fast allen Parteien, die SPD ist heute komplett anders gewillt, als das noch zu Gründungszeiten oder in der Zwischenzeit der Fall war.

Stimmt der Ausspruch "wenn du nichts kannst, dann geh in die Politik!" etwa doch?!?

Bin mal gespannt was hier kommt popkorn

gruß
Nico
JörgH-67
Eine Bitte an die Diskussionsteilnehmer: Diskussionen über Religion, Politik und Fussball sind die Hauptauslöser von Kriegen...denkt daran, diskutiert bis ultimo wegen meiner, aber bitte nach den Regeln von Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge

dieser Beitrag hat jetzt nix mit dem Beitrag von Nico zu tun!
MichaelK-70
@Nico: Thumbs up!
AlexanderB-84
Zitat:
Original von NicoD-87
Zitat:
Original von AlexanderB-84
ich finde sooooooo schlimm ist es nun auch wieder nicht, als daß man es pauschalisieren könnte. nicht umsonst sind die unis überlaufen etc, dh ein gewissen maß am interesse sich bilden zu wollen ist schon vorhanden.


Achtung Schubladendenken!

Ich glaube du warst noch nie an der Uni, da gibts 2 Sorten von Menschen:

1. Die, die dort was lernen wollen, die sich bemühen um möglichst weit vorne mitzuschwimmen

der gegenüber stehen die Leute der

2. Sorte: Der Typ Mensch, der das Leben verschläft, auf Partys rumhängt, sich für nichts interessiert und zu nichts Lust hat.

Ausnahmen bestätigen die Regel großes Grinsen


1. deine gliederung in 2 sorten von studenten ist kein schubladendenken?

2. hast du meine these, daß es schon noch einige bereitschaft gibt sich bilden zu wollen, damit gar nicht widerlegt. natürlich gibt es deinen typ 2 student, aber in welchem umfang? nicht viele studis können sich die art des lebens überhaupt leisten welches du beschrieben hast, sondern sind finanziell darauf angewiesen das studium möglichst schnell abzuschließen.

abgesehen davon habe auch ich das studentenleben mehr als genossen: exzessive partys gefeiert, vorlesungen geschwänzt, klausuren versemmelt, na und? ich schreibe jetzt trotzdem meine magisterarbeit.

3. Dazu kann ich nur ein hervorragendes Buch empfehlen:
EQ statt IQ - Emotionale Intelligenz (autor vergessen)
Tenor: Wie kann ich beruflich erfolgreich sein, wenn ich mein Studium mit 1,0 abgschlossen, aber ein emotionales Arschloch mit der sozialen Kompetenz einer Toilettenbürste bin?

Der Tenor beschreibt im Grunde (mit viel Schubladendenken großes Grinsen ) genau deinen Typ 1 Student. crazy
NicoD-87
ich hab ca. 150 Leute von meinen Komilitonen kennen gelernt und muss sagen, dass das oben stehende größtenteils zutrifft.
Entweder sie sind voll aufs Studium fixiert und vernachlässigen dabei alles andere oder sie vernachlässigen das Studium (mit denen kann man die besten Partys feiern, nur man sieht sie in nem Jahr nicht mehr)
Die Einteilung in zwei Typen ist Schubladendenken per Definition, allerdings sind das die größten Haufen, wenn man sich die Masse anschaut.
Da wundert mich das nicht, dass MaschBau 80% Abbrecherquote hat.
Nach dem ersten Mathetestat habe ich erst nach 3 Wochen einen getroffen, der es ebenfalls bestanden hat... und ich habe in der Zwischenzeit sehr viele Leute gefragt.

was studierst du eigentlich, alex?

Bei MaschBau sind wohl viele Freaks mit ziemlich wenig sozialer Kompetenz^^ die meisten sind frisch vom Gymnasium oder haben 1 Jahr BW oder Zivi hinter sich und müssen zum ersten Mal n Haushalt führen xD Ich hab da schon lustige Sachen gehört, das wurde in der hinsicht besser, als bei der ersten Kneipentour, da war ich wohl in ner Gruppe mit 50 Freaks, mit denen man sich nur über wenige Themenbereiche unterhalten konnte, meistens wie man n Mofa tunt *gähn* oder sonst irgendwelche technischen details. Politik? wissen sie nichts davon. Aktuelle Tagesgeschehen - hier siehts schon etwas besser aus.
von Geschichte usw fang ich besser nicht an großes Grinsen

Wieso viele Menschen an der Uni sind? Na weil es "gut ist"...
Bei den Leuten, die keine Lust haben zu lernen steckt kein Interesse dahinter, sondern die machen das einfach in dem Glauben es sei gut für etwas. Das sind die Leute die nach der 10. runterwollen aber keine arbeit finden, dann macht man halt das Abitur und dann geht man halt auf die Uni. Wird schon irgendwie werden...

gruß
Nico
AlexanderB-84
touché, ich bin hier in meinem fachbereich.
ich hab soziologie, politik und pädagogik studiert. Augen rollen

es gibt übrigens einige empirische erhebungen über die hier nur angerissenen themen wie die probleme mit migrantgenkindern und bildung oder "warum studiert man eigentlich?", aber das würde den rahmen sprengen.

Zitat:
Original von NicoD-87
Wieso viele Menschen an der Uni sind? Na weil es "gut ist"...
Bei den Leuten, die keine Lust haben zu lernen steckt kein Interesse dahinter, sondern die machen das einfach in dem Glauben es sei gut für etwas. Das sind die Leute die nach der 10. runterwollen aber keine arbeit finden, dann macht man halt das Abitur und dann geht man halt auf die Uni. Wird schon irgendwie werden...

gruß
Nico


diese leute machen das allerdings intuitiv richtig, denn wir haben an unserem institut eine empirische studie gemacht "lohnt sich bildung heute überhaupt noch?" dabei ging es NUR um den finanziellen aspekt:
verglichen wurden verschiedene bildungsschichten die verschieden lange zeit für ihr erreichtes bildungsniveau benötigt haben.

bsp a) der maurerlehrling ist mit 16 ausgelernt und verdient von disem punkt an volles gehalt.
bsp b) der dimpl. chemiker der noch seinen doctor dranhängen muss verdient erst mit 28 volles gehalt (frühestens)

das sind 12 jahre gehalt, die der chemiker auf den maurer verliert. und dann haben wir hochgerechnet mit wieviel geld (bar+besitz+eben alles was sie haben) beide beim renteneintritt dastehen.
siehe da, der chemiker hatte im schnitt deutlich mehr. die genauen zahlen habe ich aber leider nicht mehr im kopf.

das ist jezt mur angerissen, natürlich war die volle studie wesentlich umfangreicher. aber das ergebnis ist das selbe. bildung lohnt sich für den geldbeutel popkorn