RobinV-89
Ich würde mich zur 2. Gruppe zählen.
Was baut ihr so in der Freizeit wenn ihr nicht gerade am Auto schraubt schweißt ...
wie gesagt ich habe mit einem Schweizer Kameraden einen Holzvergaser gebaut. Der hat dann auch gleich beim ersten Test, funktioniert ^^

Gestern und vorgestern war Holzvergaserbau im Zeitraffer angesagt.
Der Schweizer Kamerad hat 350km fahrt auf sich genommen,
um mir beim Zusammenbau zu helfen und er hat noch Material dazugestiftet.

Der Deckel wurde nach einem Schweißnahttest meines Bruder (Installateur mit großer Rohrzange) noch mal überarbeitet, eine Naht war nur geklebt. :oops: :oops:
als nächstes wurden die Muttern drangeschweißt, gab dann diese schöne Pickelhaube

Ich habe jetzt 2 möglichkeiten die Düsen einzustellen:

Die Nozzle-höhe und der Nozzlering-durchmesser sind ist fast identisch. Nach dem ich heute mal in den kalten Kessel geschaut habe, war schon ein großer recht hoher Holzzylinder verkohlt ca 1/4 voll mit Holzgefüllt und das verkohlte Holz hat man gesehen, mit nach oben gerichteten Nozzles. Mal sehen was eine waagerechte Einstellung ändert.
so der Ring um die Düsen ist hingeschweißt

hier der blick auf die erste (waagerechte Nozzle)

Dem Flansch hat die schweißerei nicht so gefallen und hat sich stark verzogen.

Deckel zu!!

Rostbraten
und "mitteln"

Nächster Tag schönes schönes Wetter:

Die dritte Naht ließ sich dann nur mit Hilfsmitteln schweißen^^

Der Fuelcontainer mit undichtem Deckel

Herd von unten

und dann der (größen optimierte) Rost den wir mit einer M14 Gewindestange rütteln und in der Höhe verstellbar gebaut haben.


sollte von der größe locker langen, da wir den ersten Test mit der 70mm Einschnürung gefahren sind.

der Herd ohne Einschnürung sieht dann so aus:

Tadaa da steht mein Boiler mit Holzvergaserinnereien, leider nur mit 2Mann manövrierbar
Bollenschwer das Teil

Wer hat der kann, bloß dicht wars trotzdem nicht, da muss ich mir noch Temperaturbeständige Dichtmasse besorgen.

VIEL Platz für Asche da kann man länger feuern ^^

Also wir haben nach rumstellen und vorallem Falschluftzufuhr unterbinden und kräftigem Stochern erst aus dem Deckel brennbares Holzgas produziert,

nach dem Fachmännisch gestochert wurde,

kam aufeinmal verdächtig starker Rauch aus dem Gebläse raus,
tadaa und es brannte auch von allein:

da muss sich eine Brücke wegen dem schlechten Material gebildet haben, mein Material war einfach nicht Holzvergaser geeignet, das war material von einem Häcksler mit viel Feinanteil und noch mehr,
viel länger als breiten Streichholzänlichen Stücken (Bridging vorprogrammiert)

es wurde schönes Gasproduziert, obwohl noch keine Luftregelung eingestellt war und es doch kräftig aus dem Deckel
und dem Flansch geraucht hat, wenn Daniel sein power gebläse angeschalten hat.
Das schwarze was oben rauskam ist nur das Wasser das im Holz ist, denn das Holz war trocken. Ist kein Teer.
Das hat dann auch noch geholfen den Deckel besser abzudichten.
Verbesserungen:
Als nächstes brauche ich einen dichten Deckel, so kann ich das nicht lassen.
Seitenkanalverdichter mit ordentlich power. Die dann schön über einen Dimmer einstellbar werden soll.
und der Flansch muss noch besser abgedichtet werden. Was nicht so einfach ist, denn das Material hat doch kräftig wellen geworfen, vorallem am Herd Flansch, (siehe Bilder) auf dem wir 3 Ringe schweißen mussten. Da half nur noch ein spannen und gleich festbraten.
MFG Robin
Ist aus einem anderen Forum desshalb die genauen Erklärungen.
Wies mit dem Holzgas funktioniert.
Im Grunde sehr simpel.
Dort wo die Nozzles (Düsen) rein ragen, wird das Holz verkohlt
wie in einem Köhlerhaufen:

in den werden auch lange Luftlanzen gesteckt, damit sich die Glut die man im Haufen anzündet, in der mitte die Luft saugen kann die sie braucht zum größer werden,
es darf aber auch nicht zuviel Luft sein das es brennt sonst hat man nachher keine Kohle.
Das gleiche passiert in dem Bereich um die Düsen,
dabei finden viele Oxidationsreaktionen statt, die die Temperatur auf ca 1000 - 1500°C erhöhen,
danach kommt "fließt" die Glut mit dem Saugzug des Gebläses, es in die Reduktionszone, dort wird dann in einer endothermen Reaktion,
die Wärme benötigt unter anderem durch die Wassergas Reaktion Wasserstoff und Kohlenmonoxid "produziert"
dieses sieht man dann als blaue bzw bei mir noch leicht blaue Flamme mit viel gelb Anteil zuviel Luft und Staub im Gas, abbrennen.
Das wird dann im Motor verwertet und entweder damit gefahren macht er:
www.woodgas.nl
oder man treibt damit einen Standmotor an und macht Strom und mit der Abwärme vom Motor,
heizt man das Haus, das hab ich vor. Aber nicht mit dieser Anlage ist nur zum testen und rumstellen, vorallem geht es mir um die Erfahrung.
diese Firma baut solche Anlagen zum heizen mit 30 kW Strom und ca 60 kW Wärme.
http://holz-vergaser.blogspot.com/
Soweit mal im Kurzdurchlauf, bei Fragen einfach fragen.
MFG Robin
wer sich näher interssiert diese Forum ist seht interssant. Ich bin auch aktiv dort vertreten:
http://holzgibtgas.com/posting.php?mode=editpost&p=76945
oder eben diese Holzgasseite dort ich auch die Vergasung noch einmal sehr gut erklärt:
Zitat Woodgas.nl:
Was baut ihr so in der Freizeit wenn ihr nicht gerade am Auto schraubt schweißt ...
wie gesagt ich habe mit einem Schweizer Kameraden einen Holzvergaser gebaut. Der hat dann auch gleich beim ersten Test, funktioniert ^^

Gestern und vorgestern war Holzvergaserbau im Zeitraffer angesagt.
Der Schweizer Kamerad hat 350km fahrt auf sich genommen,
um mir beim Zusammenbau zu helfen und er hat noch Material dazugestiftet.

Der Deckel wurde nach einem Schweißnahttest meines Bruder (Installateur mit großer Rohrzange) noch mal überarbeitet, eine Naht war nur geklebt. :oops: :oops:
als nächstes wurden die Muttern drangeschweißt, gab dann diese schöne Pickelhaube

Ich habe jetzt 2 möglichkeiten die Düsen einzustellen:

Die Nozzle-höhe und der Nozzlering-durchmesser sind ist fast identisch. Nach dem ich heute mal in den kalten Kessel geschaut habe, war schon ein großer recht hoher Holzzylinder verkohlt ca 1/4 voll mit Holzgefüllt und das verkohlte Holz hat man gesehen, mit nach oben gerichteten Nozzles. Mal sehen was eine waagerechte Einstellung ändert.
so der Ring um die Düsen ist hingeschweißt

hier der blick auf die erste (waagerechte Nozzle)

Dem Flansch hat die schweißerei nicht so gefallen und hat sich stark verzogen.

Deckel zu!!

Rostbraten
und "mitteln"

Nächster Tag schönes schönes Wetter:

Die dritte Naht ließ sich dann nur mit Hilfsmitteln schweißen^^

Der Fuelcontainer mit undichtem Deckel

Herd von unten

und dann der (größen optimierte) Rost den wir mit einer M14 Gewindestange rütteln und in der Höhe verstellbar gebaut haben.


sollte von der größe locker langen, da wir den ersten Test mit der 70mm Einschnürung gefahren sind.

der Herd ohne Einschnürung sieht dann so aus:

Tadaa da steht mein Boiler mit Holzvergaserinnereien, leider nur mit 2Mann manövrierbar
Bollenschwer das Teil

Wer hat der kann, bloß dicht wars trotzdem nicht, da muss ich mir noch Temperaturbeständige Dichtmasse besorgen.

VIEL Platz für Asche da kann man länger feuern ^^

Also wir haben nach rumstellen und vorallem Falschluftzufuhr unterbinden und kräftigem Stochern erst aus dem Deckel brennbares Holzgas produziert,

nach dem Fachmännisch gestochert wurde,

kam aufeinmal verdächtig starker Rauch aus dem Gebläse raus,
tadaa und es brannte auch von allein:

da muss sich eine Brücke wegen dem schlechten Material gebildet haben, mein Material war einfach nicht Holzvergaser geeignet, das war material von einem Häcksler mit viel Feinanteil und noch mehr,
viel länger als breiten Streichholzänlichen Stücken (Bridging vorprogrammiert)

es wurde schönes Gasproduziert, obwohl noch keine Luftregelung eingestellt war und es doch kräftig aus dem Deckel
und dem Flansch geraucht hat, wenn Daniel sein power gebläse angeschalten hat.
Das schwarze was oben rauskam ist nur das Wasser das im Holz ist, denn das Holz war trocken. Ist kein Teer.
Das hat dann auch noch geholfen den Deckel besser abzudichten.
Verbesserungen:
Als nächstes brauche ich einen dichten Deckel, so kann ich das nicht lassen.
Seitenkanalverdichter mit ordentlich power. Die dann schön über einen Dimmer einstellbar werden soll.
und der Flansch muss noch besser abgedichtet werden. Was nicht so einfach ist, denn das Material hat doch kräftig wellen geworfen, vorallem am Herd Flansch, (siehe Bilder) auf dem wir 3 Ringe schweißen mussten. Da half nur noch ein spannen und gleich festbraten.
MFG Robin
Ist aus einem anderen Forum desshalb die genauen Erklärungen.
Wies mit dem Holzgas funktioniert.
Im Grunde sehr simpel.
Dort wo die Nozzles (Düsen) rein ragen, wird das Holz verkohlt
wie in einem Köhlerhaufen:

in den werden auch lange Luftlanzen gesteckt, damit sich die Glut die man im Haufen anzündet, in der mitte die Luft saugen kann die sie braucht zum größer werden,
es darf aber auch nicht zuviel Luft sein das es brennt sonst hat man nachher keine Kohle.
Das gleiche passiert in dem Bereich um die Düsen,
dabei finden viele Oxidationsreaktionen statt, die die Temperatur auf ca 1000 - 1500°C erhöhen,
danach kommt "fließt" die Glut mit dem Saugzug des Gebläses, es in die Reduktionszone, dort wird dann in einer endothermen Reaktion,
die Wärme benötigt unter anderem durch die Wassergas Reaktion Wasserstoff und Kohlenmonoxid "produziert"
dieses sieht man dann als blaue bzw bei mir noch leicht blaue Flamme mit viel gelb Anteil zuviel Luft und Staub im Gas, abbrennen.
Das wird dann im Motor verwertet und entweder damit gefahren macht er:
www.woodgas.nl
oder man treibt damit einen Standmotor an und macht Strom und mit der Abwärme vom Motor,
heizt man das Haus, das hab ich vor. Aber nicht mit dieser Anlage ist nur zum testen und rumstellen, vorallem geht es mir um die Erfahrung.
diese Firma baut solche Anlagen zum heizen mit 30 kW Strom und ca 60 kW Wärme.
http://holz-vergaser.blogspot.com/
Soweit mal im Kurzdurchlauf, bei Fragen einfach fragen.
MFG Robin
wer sich näher interssiert diese Forum ist seht interssant. Ich bin auch aktiv dort vertreten:
http://holzgibtgas.com/posting.php?mode=editpost&p=76945
oder eben diese Holzgasseite dort ich auch die Vergasung noch einmal sehr gut erklärt:
Zitat Woodgas.nl:
| Zitat: |
| Was ist Vergasung? Vergasung ist ein chemischer Prozeß, in dem mit Hilfe von Hitze die festen Bestandteile in brennbares Gas umgewandelt werden. Das Gas kann mittels Sekundärluft direkt verbrennen, wie in Heizungsanwendungen. Das Gas kann auch über ein Trajekt von Reiniging und Trocknung einen Verbrennungsmotor betreiben. Wir unterscheiden vier Prozesse während der Vergasung: 1. Trocknung. Durch aufsteigende Hitze verdunstet das, im Holz anwesenden Wasser. Dieses ist gut, weil ein Überschuß an Wasser die Oxidationstemperatur verringert und damit kein sauberes Gas geliefert wird. 2. Pyrolise. Über 270 Grad Celsius fällt die Holzstruktur auseinander. Lange Moleküle spalten sich in kürzere. Holzkohle und teerige Gase entstehen. 3. Oxidation. Unter einer abgemessenen Menge Sauerstoff oxidiert (brennt) ein Teil vom anwesenden Kohlenstaub zu Kohlendioxyd und Wasserstoff zu Wasser. Während dieser Prozesse kommt viel Wärme frei. Diese Hitze ist notwendig für: 4. Reduktion. Im Reduktionsbereich finden die wichtigsten Umwandlungen statt. Die meisten Prozesse verbrauchen jedoch Energie. Diese Energie wurde gerade in der Oxidationszone erzeugt; es wird eine Temperatur von 1400 Grad Celsius erreicht. Kohlenstaub reagiert mit Kohlendioxyd zum Kohlenmonoxyd. Kohlenstaub reagiert auch mit Wasser zum Kohlenmonoxyd und zu Wasserstofgas. Diese sind die wichtigsten Reaktionen. Zusätzlich reagiert Kohlenstaub mit Wasserstoffgas zu Methan und Kohlenmonoxyd mit Wasserstoffgas zu Methan und Wasser. Oxidation, produziert Energie: C + O2 <=> CO2 H2 + 0,5 O2 <=> H2O Reduktion, nimmt Energie: C + CO2 <=> 2CO C + H2O <=> CO + H2 CO2 + H2 <=> CO + H2O C + 2H2 <=> CH4 CO + 3H2 <=> CH4 + H2O Holzgas ist zusammengesetzt aus etwa: 20% Kohlenmonoxyd CO 18% Wasserstofgas H2 4% Methan CH4 8% Kohlendioxyd CO2 50% Stickstoff N2 Kohlendioxyd und Stickstoff tragen nicht bei zur Verbrennung des Gases. Der Stickstoff ist als überflüssiger Bestandteil in der Primärluft und während der Oxidation mitgeführt worden. Große stationäre Anlagen verwenden teils überhitzten Wasserdampf im Prozeß. Dies bringt außerdem extra Wasserstoffgas ein, während unbrauchbarer Stickstoff das Gas nicht verdünnt. Für mobile Installationen ist Wasserdampf keine realistische Wahl, weil der Aufbau kompliziert und damit schwer ist. |